Liebe Parteifreunde, es ist unglaublich, was mittlerweile alles unternommen wird, um die größte Oppositionspartei zu stoppen. Kurz vor Eröffnung der konstituierenden Sitzung der AfD Regionalratsfraktion Detmold in Bad Salzuflen war Sabine Reinknecht noch damit beschäftigt, die Fraktionspost ihrer Ratsfraktion in Bad Salzuflen zu öffnen. Eigentlich normales Tagesgeschäft, wäre da nicht ein Drohbrief und weißes Pulver in einem Brief enthalten, welcher an Sabine Reinknecht und ihre Fraktion versendet wurde. Ein Großeinsatz der Feuerwehr unter Beteiligung der Feuerwehren Bad Salzuflen, Kreis Lippe, Essen und Dortmund sowie der Analytischen Task Force Deutschland (ATF) war die Folge. So musste sich schließlich die Regionalratsfraktion unter Quarantäne in einem Wärmezelt der Feuerwehr konstituierenden.
Sebastian Landwehr, Sabine Reinknecht und Karl-Heinz Tegethoff stehen unter Schock, sind aber alle wohlauf.
Über die Gründung werden wir zu einem späteren Zeitpunkt noch ausführlich berichten.
Wir danken allen Einsatzkräften für die hervorragende Arbeit und atmen auf, dass es am Ende nur ein ungefährliches Pulver war. Man weiß nie, ob nicht beim nächsten Mal die Feinde unserer Demokratie ernst machen und richtige chemische Kampfmittel einsetzen. Wir müssen mehr denn je wachsam sein.
Alle freuen sich zumindest trotz der Schikanen auf die zukünftige Arbeit im Regionalrat Detmold. Wir wünschen der AfD Regionalratsfraktion Detmold/OWL alles Gute. OWL wird blau, jetzt erst recht!
Hier die Stellungnahme von Sabine Reinknecht:
,,Der gestrige Vorfall hat mich tief erschüttert. Einen Brief zu öffnen, aus dem eine unbekannte weiße Substanz austritt und der von Drohungen begleitet wird, ist kein alltägliches Ereignis – und schon gar keines, das man einfach wegsteckt. In solchen Momenten wird einem schmerzhaft bewusst, wie aufgeheizt das politische Klima gegen die AfD inzwischen ist.
Mein ausdrücklicher und herzlicher Dank gilt den zahlreichen Einsatzkräften von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst. Mit höchster Professionalität, Ruhe und großer Sorgfalt haben sie sich um die Situation und um uns gekümmert. Dieses Engagement verdient größten Respekt. Es ist beruhigend zu wissen, dass es Menschen gibt, die in kritischen Lagen sofort Verantwortung übernehmen.
Umso befremdlicher ist jedoch das bislang völlige Schweigen des Landrats sowie von Bürgermeister Tolkemitt. Während Mitglieder anderer Fraktionen bereits das Gespräch gesucht und ihre Betroffenheit ausgedrückt haben, bleibt von oberster Stelle jede Reaktion aus. Dieses Verhalten wirft Fragen auf.
Wissen Herr Tolkemitt und der Landrat nicht, was in ihrer Stadt geschieht? Oder interessiert es sie schlicht nicht, wenn es den politisch „Falschen“ trifft – jemanden, den man zuvor bereits als stellvertretenden Bürgermeister abwählen lassen hat?
Wer politische Verantwortung trägt, sollte in Momenten wie diesen Haltung zeigen. Wegsehen ist keine Option.
Es geht hier nicht um Parteipolitik. Es geht um die Sicherheit von Menschen und um den Zustand unserer demokratischen Kultur. Drohungen und Einschüchterungsversuche dürfen niemals zur Normalität werden – und sie dürfen erst recht nicht mit Gleichgültigkeit beantwortet werden.
Ich erwarte eine klare Stellungnahme der Verantwortlichen und ein unmissverständliches Signal, dass politisch motivierte Einschüchterung in unserer Stadt keinen Platz hat.“
++Stellungnahme von Sabine Reinknecht übernommen von der AfD Ratsfraktion Bad Salzuflen++